{"id":3005,"date":"2017-09-11T18:50:53","date_gmt":"2017-09-11T17:50:53","guid":{"rendered":"http:\/\/www.mikro-wellen.net\/wordpress\/?p=3005"},"modified":"2020-05-30T08:40:21","modified_gmt":"2020-05-30T07:40:21","slug":"phew","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.mikro-wellen.net\/wordpress\/phew\/","title":{"rendered":"Phew"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #00ff00;\"><em>Phew &#8211; Pass No Past<\/em><\/span><\/p>\n<p>F\u00fcr die japanische S\u00e4ngerin und Musikerin <strong>Phew<\/strong> sind lange Perioden des k\u00fcnstlerisch \u00f6ffentlich nicht\u00a0 &#8216;<em>In &#8211; Erscheinung &#8211; Tretens<\/em> &#8216; nichts Au\u00dfergew\u00f6hnliches.<br \/>\nMomentan kann man sich aber gerade wieder an regelm\u00e4\u00dfigeren Lebenszeichen erfreuen. Mit dem Solo-Album <em>A<\/em> <em>New World<\/em> und der gerade erschienenen Kompilation von home recordings <em>Light Sleep<\/em> schl\u00e4gt Phew zudem auch wieder eine neue musikalische Richtung ein, die &#8211; analoge Elektronik und Stimmexperimente verbindend &#8211; zu den aufregensten Ergebnissen ihres Schaffens f\u00fchrt: weitgehendst instrumentale Musik; ungemein dichte Kompositionen, die sich vom meisten Vergleichbaren in Qualit\u00e4t und Konsequenz abheben. Auch scheint sich Phew nun als Solok\u00fcnstlerin, die ihre Musik alleine in langen Jamssessions entstehen l\u00e4sst, zu definieren. Die erste Platte &#8211; <em>Aunt Sally<\/em> &#8211; erschien 1979; es hat also etwas gedauert.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-3021\" src=\"http:\/\/www.mikro-wellen.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/phew.png\" alt=\"\" width=\"550\" height=\"370\" srcset=\"https:\/\/www.mikro-wellen.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/phew.png 1000w, https:\/\/www.mikro-wellen.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/phew-300x202.png 300w, https:\/\/www.mikro-wellen.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/phew-768x517.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 550px) 100vw, 550px\" \/><\/p>\n<h5>Phew @ Walcheturm Zurich<\/h5>\n<p>Man kann Phew dar\u00fcber hinaus auch dieses Jahr vereinzelt auf europ\u00e4ischen B\u00fchnen sehen.<\/p>\n<p>Von einem Programm wie dem des <a href=\"http:\/\/www.cave12.org\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><em>Cave 12<\/em><\/a> in Genf kann man in anderen St\u00e4dten dieser Gr\u00f6\u00dfe wohl nur tr\u00e4umen. Die kleine Crew, die sich dem musikalisch Abseitigen widmet, musste \u00fcber die Jahre mehrmals umziehen, aber jetzt, unmittelbar neben einer Tiefgarage in Servette lokalisiert, scheint man den idealen Ort gefunden zu haben. Man muss nun wohl auch nicht mehr bef\u00fcrchten, wegen Ruhest\u00f6rung belangt zu werden. Es finden vielleicht 100 Zuschauer zwischen der kleinen B\u00fchne, der Bar, einem Plattenstand und Sofa Platz.<\/p>\n<p>Eine kurze Verbeugung, dann stellt <strong>Phew<\/strong> die elektronischen Unikate auf dem Tisch vor sich auf \u201con\u201d und katapultiert die Zuh\u00f6rer in ein Paralleluniversum, aus dem sie f\u00fcr eine Stunde niemanden entkommen l\u00e4\u00dft.<br \/>\nVerspielt und nervig grooven und klimpern piepsige, vermeintlich billige achziger Jahre &#8211; Computerspiele, die sich mit Martin Rev\u2019schen Minimalismus paaren die Tonleiter hoch und runter. Dar\u00fcber legt Phew nach und nach einen schweren, dunklen Mantel Klangmaterie. Gegen Widerst\u00e4nde, die wie starke Gegenwinde das Fortkommen erschweren, k\u00e4mpft man sich durch den klanglichen outer\/inner space. Schichten legen sich \u00fcber Schichten und die hin und wieder durchscheinende Stimme Phews tr\u00e4gt einen, durch diese Verlorenheit und Einsamkeit ausstrahlende Raum &#8211; und Zeitlosigkeit. Tief, brodelnd und zerbrechlich, aber andererseits messerscharf ist Phews Musik, der kein Prozent von Hippietum innewohnt. Hier haben wir es mit Sci-Fi-Punk zu tun, andersweitige\/weltliche Musik, die von einer Meisterin ihres Fachs gestaltet wird. Keine Sch\u00f6nheit ohne Gefahr, das zumindest suggeriert diese nicht fass- und einsortierbare Musik immer wieder aufs Neue. Man kann sich fallen lassen, aber wehe dem. Zum Finale, wenn die Atari-Riots abebnen und die Schlaufen der Elektronik f\u00fcr einen kurzen Moment einer kurzen, zarten Gesangsmelodie weichen, bevor der Ger\u00e4tepark, der bei Phew nur als Mittel zum Zweck genutzt wird, dann ganz abgeschaltet wird, werden wir, etwas sprach- und ratlos, in die Realit\u00e4t zur\u00fcckversetzt.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.mikro-wellen.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/phew-view.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-thumbnail wp-image-3007\" src=\"http:\/\/www.mikro-wellen.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/phew-view-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/www.mikro-wellen.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/phew-view-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.mikro-wellen.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/phew-view.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Phews<\/strong> Stimme &#8211; f\u00fcr japanische Ohren zu tief, was noch in den Achzigern so etwas wie ein Skandal ausl\u00f6sen konnte und scheinbar jeglichen Affekt\/Effekt vermeidend &#8211; ist gleichwohl ihr wiedererkennbares Markenzeichen. Im Gegensatz zu vielen anderen Sprachen ist es schwer in der japanischen Sprache zu singen, die abgeflacht und wenig akzenturiert klingt. Will man nicht in das Kindliche vieler J-Pop-Stars verfallen, muss man nach anderen L\u00f6sungen suchen und sich positionieren.<\/p>\n<p>Eine vielleicht typisch Geschichte, die so nur in Nippon stattfinden kann: Als der Teenager <strong>Hiromi Moritani<\/strong> aus Osaka, der sich wenig sp\u00e4ter den K\u00fcnstlernamen <strong>Phew<\/strong> zulegen wird, die <em>Sex Pistols<\/em> im heimischen Fernsehen sieht, ist es um ihn geschehen. Dann aber &#8211; und das macht die Geschichte zu einer japanischen &#8211; kauft sich die 17-J\u00e4hrige nicht nur die ersten Singles, sondern fliegt kurzerhand alleine nach London, sieht <em>McLarens<\/em> Konzeptband live, kehrt in ihre Heimatstadt zur\u00fcck und gr\u00fcndet mit ihrer Bekannten <strong>Bikke<\/strong> die erste von jungen Frauen dominierte Punkband in Japan. Die damit einhergehende Haltung und Kompromisslogikeit in Bezug auf ihre k\u00fcnstlerische Freiheit, auch wenn es sp\u00e4ter um Karrierechancen im Musikbusiness gehen soll, wird sie nie mehr ablegen.<br \/>\nDas Album von <em>Aunt Sally<\/em> wird 1978 aufgenommen und erscheint 1979. Von Keyboards, Gitarre und nat\u00fcrlich der Stimme <strong>Phews<\/strong> gepr\u00e4gt, beschw\u00f6rt die Platte nicht den Old-School-Punk, orientiert sich eher an Bands wie den <em>Slits<\/em>, <em>Delta 5<\/em> und Post-Punk im allgemeinen. Live covert die Band auch einschl\u00e4gige Songs und macht sie zu etwas Eigenem. Kurz nach diesem Ausrufezeichen f\u00fcr die japanische Gegenkultur l\u00f6st sie die Band aber schon wieder auf. Punk ist f\u00fcr Phew nach dem Ende der <em>Sex Pistols<\/em> Schnee von gestern. Sie schl\u00e4gt eine andere Richtung ein: Zuerst nimmt sie mit dem schon damals Superstarstatus genie\u00dfenden <strong>Ryuichi Sakamoto<\/strong> eine Single auf (Finale), um sich danach auf die Musik zu konzentrieren, die sie schon vor der Punk-Explosion h\u00f6rt: <em>Kraftwerk<\/em> und <em>Can<\/em>. Vor allem <em>Future Days<\/em> von <em>Can<\/em> ist f\u00fcr Phew eine essentielle Platte.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.mikro-wellen.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/phew-3.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-thumbnail wp-image-3008\" src=\"http:\/\/www.mikro-wellen.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/phew-3-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><\/p>\n<p>\u00c4hnlich spontan wie ihr London-Trip fliegt sie nach Deutschland, um im Studio von <strong>Conny Plank<\/strong> mit <strong>Holger Czukay<\/strong> und <strong>Jaki Liebezeit<\/strong> (all R.I.P.) ihr Solo-Debut-Album einzuspielen. Wie sie in einem raren Interview mit dem <em>The Wire-Magazin<\/em> erz\u00e4hlt, ist sie von der Professionalit\u00e4t und Bescheidenheit der Musiker &#8211; ganz im Gegensatz zur japanischen Szene (sic) &#8211; beeindruckt. Ohne St\u00fccke konkret vorbereitet zu haben, habe sie in diesem Umfeld das Jammen und Improvisieren gelernt. Das Ergebnis ist beeindruckend. Trotz den gro\u00dfen Namen ist es die starke Pr\u00e4zenz <strong>Phews<\/strong>, die die Songs tr\u00e4gt. Mit <em>Doze<\/em>, <em>Aqua<\/em> oder <em>Circuit<\/em> findet man einige Klassiker auf dem Album. <a href=\"http:\/\/www.mikro-wellen.net\/wordpress\/frankreich-2\/\">(Die Geschichte der europ\u00e4ischen Ver\u00f6ffentlichung dieses Meilensteins findet sich hier)<\/a><br \/>\n1991 sollte sie nochmals in Deutschland aufnehmen. <em>Our Likeness<\/em> &#8211; wieder mit <strong>Jaki Liebezeit<\/strong> und &#8211; diesesmal &#8211;\u00a0 <strong>A. Hacke<\/strong> von den <em>Neubauten<\/em>, <strong>T. Stern<\/strong> und <strong>Chrislo Haas<\/strong> eingespielt, f\u00e4llt gegen\u00fcber dem Debut etwas ab, aber die Art wie <strong>Haas<\/strong> Musik live komponiert ohne sein Ego in den Vordergrund zu stellen oder sich zu verlieren, \u00fcbt einen gro\u00dfen Einfluss auf <strong>Phew<\/strong> aus.<br \/>\nZwischen den beiden deutschen Platten entsteht 1987 mit japanischen Musikern das Album <em>View<\/em>: Unterk\u00fchlte Balladen wechseln sich mit schneidend-punkigen Elektrosongs ab.<br \/>\nDanach scheint sich die Karriere von <strong>Phew<\/strong> zu verfl\u00fcchtigen, obwohl sie in Tokio einen sagenumwobenden Kultstatus besitzt. Zu verzettelt und unkoordiniert ist die japanische Indie-Szene zu dieser Zeit, nicht einfach sich zwischen Hype und Substanz zu entscheiden. Und Phew, noch keine 25 Jahre alt, bleibt ohnehin eine Au\u00dfenseiterin in Tokio.<\/p>\n<p>Nach einer langen Ver\u00f6ffentlichungspause beginnt sie in den 1990ern einerseits mit unterschiedlich ausgerichteten Musikern zusammenzuarbeiten und ver\u00f6ffentlicht aber auch eine sehr pers\u00f6nliche und von intensiven Songs gepr\u00e4gte <em>EP<\/em>, die sie kreativ die Ideen der 1980er-Trilogie aufgreifend, in bester Verfassung und reifer pr\u00e4sentiert. Mit dem in New York ebenfalls Kultstatus genie\u00dfenden Schlagzeuger <strong>Anton Fier<\/strong> kommen zwei Platten (<em>Dreamspeed, Blind Light<\/em>) zustande: <strong>Phews<\/strong> Sprechgesang wird mit dem dunklen Knitting Factory &#8211; typischen Sound von <strong>Fier<\/strong>, <strong>Bill Laswell<\/strong> und co unterf\u00fcttert.<br \/>\n<strong>Phew<\/strong> beteiligt sich in Tokio an Gro\u00dfproduktionen von <strong>Otomo Yoshihide<\/strong> (New Jazz Ensemble <em>Dreams<\/em> &#8211; gro\u00dfartiges Album &#8211; wo sie sich die Vocals mit <strong>Togawa Jun<\/strong> teilt und <em>The Music of Takeo Yamashita<\/em>).<br \/>\nMit den beiden Avantgarde-Rockbands um <strong>Otomo Yohihide<\/strong> <em>Novo Tono<\/em> und <em>Himitsu No Knife\/Secret Knife<\/em> nimmt sie zwei &#8211; mittlerweile vergriffene und sehr gesuchte &#8211; Platten auf und beinfidet sich f\u00fcr einem Moment im Mittelpunkt des tokioter Avantgardeuniversums. Mit dem (Boredoms-) Gitarristen <strong>Sei-Ichi Yamamoto<\/strong> wiederum setzt sie mit &#8211; <em>Shiawase no-sumika<\/em>, das wie eine subtile Hommage an den J-Pop klingt einen Kontrapunkt. Mit <strong>Yamamoto<\/strong> und der Band <em>Most<\/em> bezieht sie sich auf mittlerweile drei Alben nochmals musikalisch auf Punk : vorw\u00e4rtstreibende, direkte kurze Songs, die eine Seite von Phew zeigen, die man so noch nicht kennt.<br \/>\n<em>Big Picture<\/em> ist ein Album, das 2001 mit <strong>Nagashima Hiroyuki<\/strong> und einigen G\u00e4sten entsteht und zu den wichtigen Ver\u00f6ffentlichungen in der Diskographie <strong>Phews<\/strong> z\u00e4hlt. Samples aus diversen Quellen sind Ausgangsmaterial, um eine eigenwillige Popplatte zu entwicklen, die Gesang, Noise mit Versatzst\u00fccken aus J-Pop, Bossa Nova, Folk, Chanson, Beats und Noise mischen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.mikro-wellen.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/phew-4.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-thumbnail wp-image-3009\" src=\"http:\/\/www.mikro-wellen.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/phew-4-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/www.mikro-wellen.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/phew-4-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.mikro-wellen.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/phew-4-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.mikro-wellen.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/phew-4.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Danach kommt es wieder zu einer \u201cRuhephase\u201d.<br \/>\n<em>Five Finger Discount<\/em> &#8211; mit der eingespielten Band um <strong>Jim O\u2019Rourke<\/strong> &#8211; aufgenommen, l\u00e4sst 2010 wieder mit einer Songssammlung aufhorchen.<br \/>\nZusammen mit der Autorin und Mangsk\u00fcnstlerin <strong>Erika Kobayashi<\/strong> reagiert <strong>Phew<\/strong> auf die Katastrophe von Fukushima auf k\u00fcnstlerische Art. Als Projekt UNDARK illustrieren sie zur Musik von <strong>Dieter Moebius<\/strong> (<em>Cluster;<\/em> nochmals eine Deutschland-Connection) die Geschichte der sogenannten Radium Girls (Radium Girls 2011). Diese waren Fabrikarbeiterinnen in New Jersey, die um 1917 durch eine leuchtende Farbe namens Undark, die in der Zusammensetzung mit Radium versetzt war, vergiftet wurden. F\u00fcnf Arbeiterinnen brachten dann ihren Arbeitgeber vor Gericht und erstritten sich ein Grundsatzurteil, das seitdem Arbeitern zugesteht, bei bei der Arbeit erworbenen Krankheiten zu klagen. Wieviel von den ca. 4000 Arbeitern, die mit der Farbe arbeiteten, erkrankten, ist allerdings nicht bekannt.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/phewjapan.bandcamp.com\">Phew on bandcamp: <\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Phew &#8211; Pass No Past F\u00fcr die japanische S\u00e4ngerin und Musikerin Phew sind lange Perioden des k\u00fcnstlerisch \u00f6ffentlich nicht\u00a0 &#8216;In &#8211; Erscheinung &#8211; Tretens &#8216; nichts Au\u00dfergew\u00f6hnliches. Momentan kann man sich aber gerade wieder an regelm\u00e4\u00dfigeren Lebenszeichen erfreuen. 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