{"id":2580,"date":"2015-02-17T11:16:44","date_gmt":"2015-02-17T10:16:44","guid":{"rendered":"http:\/\/www.mikro-wellen.net\/wordpress\/?p=2580"},"modified":"2020-05-30T08:42:46","modified_gmt":"2020-05-30T07:42:46","slug":"veronique-vincent-und-lio-ex-futur-versus-des-fleurs-pour-un-camelion","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.mikro-wellen.net\/wordpress\/veronique-vincent-und-lio-ex-futur-versus-des-fleurs-pour-un-camelion\/","title":{"rendered":"Ripples Februar 2015: V\u00e9ronique Vincent und LIO"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #00ff00;\"><em>Ex-Futur versus Des Fleurs Pour Un Cam\u00e9lion<\/em><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das Zusammentreffen der intellektuellen K\u00f6pfe von <em>Aksak Maboul<\/em> &#8211;\u00a0 <strong>Marc Hollander<\/strong> und <strong>Vincent Kenis<\/strong> &#8211; die auf Onze Danses Pour Combattre La Migraine und Un Peu De L\u2019\u00e1me Des Bandits der Imagination freien Lauf lie\u00dfen und Steve Reich und Satie mit Folklore und World Music, Prog Rock und Free Jazz mit Punk und Kinderlieder kombinierten &#8211;\u00a0 mit den notorischen <em>Les Tueurs De La Lune De Miel<\/em> &#8211; deren Musik wiederum aus einem Gebr\u00e4u aus Rockabilly, Kirmesmarschmusik und Chanson, das irgendwo in den Hinterh\u00f6fen Br\u00fcssels zusammenger\u00fchrt wurde, bestand, und deren Auftritte um den charismatisch-grenzwertigen Frontmann <strong>Yvon Vromman<\/strong> und seinem Gefolge aus Taxifahrern, einem Koch und professionellen Kartenspielern immer unberechenbar waren &#8211; sollte f\u00fcr die Musikhistorie nicht ohne Folgen bleiben.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.mikro-wellen.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/artworks-000082176929-e19jvk-t500x500.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-thumbnail wp-image-2582\" src=\"http:\/\/www.mikro-wellen.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/artworks-000082176929-e19jvk-t500x500-150x150.jpg\" alt=\"artworks-000082176929-e19jvk-t500x500\" width=\"150\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/www.mikro-wellen.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/artworks-000082176929-e19jvk-t500x500-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.mikro-wellen.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/artworks-000082176929-e19jvk-t500x500-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.mikro-wellen.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/artworks-000082176929-e19jvk-t500x500.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Beide Formationen waren auf ihre Weise Au\u00dfenseiter im musikalischen Milieu der Achziger, als der Gro\u00dfstadtsound vor allem nach Synthiepop und Disco klang.<br \/>\nDa <strong>Hollander<\/strong> und <strong>Kenis<\/strong> (Aksak Maboul) in den gleichen Caf\u00e9s und L\u00e4den verkehrten wie <strong>Vromman<\/strong>, <strong>Fenerberg<\/strong> und <strong>Jacobs<\/strong> (Les Tueurs De La Lune De Miel), lernte man sich kennen, sch\u00e4tzen und dachte bald \u00fcber ein gemeinsames Projekt nach. Als auch noch <strong>Hollanders<\/strong> Freundin <strong>V\u00e9rnonique Vincent<\/strong> neben dem Malen das Singen f\u00fcr sich entdeckte, reifte die vage Idee zur konkreten: Der Name von <strong>Vrommans<\/strong> Band wurde angliziert &#8211; The Honeymoon Killers &#8211; und <strong>Hollander<\/strong>, <strong>Kenis<\/strong> und <strong>Vincent<\/strong> stiegen mit ein. The Honeymoon Killers erspielten sich mit einem Repertoire aus vertrackten Wavenummern, eckigem Rock\u2019n Roll und imagin\u00e4rer Ethnomusik, das, logischerweise, von einer ausgepr\u00e4gten Affinit\u00e4t zum Surrealen gepr\u00e4gt wurde, unter den Anh\u00e4ngern von Avant-Post Punk einen hervorragenden Ruf, vor allem auch im Ausland.<br \/>\nDas Gegen\u00fcberstellen zweier so unterschiedlicher Leadfiguren &#8211; der manische, \u00fcberdrehte <strong>Vromman<\/strong> und die \u00e4therisch-k\u00fchle <strong>Vincent<\/strong>, beide ihre jeweiligen Rollen sehr \u2018tongue in cheek\u2019 bekleidend, waren so noch in keiner Band zu h\u00f6ren gewesen. Ihr Album auf Crammed ist ein gutes Dokument aus einer Zeit, in der man dem geneigten H\u00f6rer noch etwas zumuten konnte.<br \/>\nNach dem Erscheinen des Debutalbums und ausgiebigen Touren, war als n\u00e4chster Schritt geplant, gleichzeitig Alben von The Honeymoon Killers und Aksak Maboul zu ver\u00f6ffentlichen. Das, um einerseits den kreativen \u00dcberschwang dieser Zeit zu kanalisieren, nebenbei wollte man aber auch etwas Verwirrung stiften.<strong> Hollander<\/strong> und <strong>Vincent<\/strong> schrieben schon seit l\u00e4ngerem zusammmen St\u00fccke, das Projekt Honeymonn Killers platzte dann aber aufgrund \u201cmusikalischer Differenzen\u201d, d.h. einem klassischen Egoclash. <strong>Vromman<\/strong> wollte die Rolle der Leadfigur auf der B\u00fchne wieder alleine ausf\u00fcllen. So wurden auch die Demos und fertigen St\u00fccke von Aksak Maboul, die die Katalognummer 014 trugen, der \u00d6ffentlichkeit vorenthalten.<br \/>\nMit dem etwas sperrigen Titel Veronique Vincent &amp; Aksak Maboul with The Honeymoon Killers &#8211; Ex-Futur Album wurden die Songs, erg\u00e4nzt um einige Alternativ- und Liverversionen nun aber doch noch publik gemacht.<br \/>\nWie erw\u00e4hnt, handelt es sich dabei eigentlich um die St\u00fccke, die von <strong>Vincent<\/strong> und <strong>Hollander<\/strong> \u00fcber einen l\u00e4ngeren Zeitraum zusammen komponiert und aufgenommen wurden. Vincent Kenis, Blaine Reininger, Catherine Jauniaux, Jeannot Gillis, Michel Berckmans oder Alig Fodder bekommt man bei dem einen oder anderen St\u00fcck auf dem Album, das auf erstaunliche Art den Zahn der Zeit unbeschadet \u00fcberstanden hat, auch zu Geh\u00f6r. Gerade die Skizzenhafigkeit und eine gewisse Unfertigkeit machen einen nicht geringen Teil des Charmes der Musik aus, die das etwas vergessen gegangene Genre des Avant-Pop nochmal um eine handvoll Klassiker bereichert. <strong>V\u00e9ronique Vincents<\/strong> absurd-surreale Texte (wir befinden uns in Br\u00fcssel), \u00fcberzogene Alltagsbetrachtungen, sind schr\u00e4g und witzig:<\/p>\n<p>Je veux retourner<br \/>\navant le ventre des mes parents,<br \/>\nChez les Aborig\u00e8s<br \/>\nVivre d\u2019instincts<br \/>\nessentiels et non pas programm\u00e9s<br \/>\nChez les Aborig\u00e8nes,<br \/>\nmin\u00e9s par mes microbes d\u2019Europ\u00e9enne<br \/>\nEt je deviendrai sans doute<br \/>\nune chanteuse australienne<\/p>\n<p>oder<\/p>\n<p>Le troisi\u00e8me personnage cach\u00e9<br \/>\nDes estampes japnonaises<br \/>\nLe passif aux yeux accroch\u00e9s<br \/>\nFait de la sc\u00e8ne cette calme d\u00f6bauch\u00e9s<\/p>\n<p>Il la corrmpt l\u2019intesife<br \/>\nDe son regard en clich\u00e9<br \/>\nIl confine les acteurs qui s\u2019y fient<\/p>\n<p><strong>Hollander<\/strong> experimentiert mit Rhythmen und Zitaten aus asiatischer, amerikanischer und afrikanischer ethnologischer Musik und Elektronik, die man ansonsten nur in der Musik \u00e4hnlich der Zukunft zugewandter K\u00f6pfe wie This Heat oder im experimentellen Dub von On U Sound \/African Head Charce zu dieser Zeit h\u00f6ren konnte.<br \/>\nBei Chez Les Aborig\u00e8nes singt <strong>Vincent<\/strong> mit glockenheller Stimme gegen eine Drumbox an, w\u00e4hrend eine Melodica orientalische Melodien spielt. Zickig-cool geht es, dem Titel entsprechend, auf Afflux De Luxe zu; Je Pleure Tout Le Temps ist &#8211; ironisch &#8211; der Chansontradition verpflichtet, die hysterisch-stoische French Pop-Hommage Veronika Winken l\u00e4sst einerseits an Frances Galles und Fran\u00e7oise Hardys 60\u2019s-Hymnen denken, bricht aber die romantische Intention mit Vincents teutonisch &#8211; rollendem R im Refrain, bevor das St\u00fcck dann zu neuen Ufern in eine Art Afro-Futurismus ausbricht. \u00c4hnlich R\u00e9veillons-Nous, das auch gut auf die erste Aksak Maboul &#8211; Platte gepasst h\u00e4tte. My Kind of Doll tr\u00e4gt die Handschrift von Alig und t\u00f6nt auch Officer-affin; Les Troisi\u00e8me Personne stellt Michel Berckmans Univers Zero &#8211; Oboe, die hier eine osteurop\u00e4isch-folkoristische Melodie spielt einer unterk\u00fchlten New Wave-\u00c4sthetik entgegen. Zum Ausklang bei den The Aboriginal Variations wird dann sogar gejodelt.<\/p>\n<p>Aus dem Refrain von She Loves You machte man in Frankreich 1963 Y\u00e9 Y\u00e9. Und w\u00e4hrend die jungen Frauen im Publikum andererorts reihenweise in Ohnmacht fielen, stellten sie sich hier lieber selbst auf die B\u00fchne. Und &#8211; obwohl meist von M\u00e4nnern im Hintergrund produziert und gemanagt, eine manipulative Figur wie Gainsbourg sei da nur als ber\u00fcchtigste genannt &#8211; schwang mit ihrem Auftreten und ihrer Musik eine Aufbruchsstimmung mit, die den Mief der F\u00fcnfziger ein f\u00fcr allemal vertreiben sollte. Jean-Emmanuel Deluxe widmete dem femininen French Pop der 60\u2019 eine liebevolle Hommage (Y\u00e9-Y\u00e8 Girls, erschienen bei Feralhouse). France Gall, Fran\u00e7oise Hardy, Sylvie Vartan, Brigitte Bardot oder Jane Birkin brachten es zu internationalem Ansehen, andere &#8211; Dani, Zouzou, Annie Philippe beispielsweise &#8211; blieben ein franz\u00f6sisches Ph\u00e4nomen. Grenzg\u00e4ngerisch veranlagte Frauen wie Brigitte Fontaine, Catherine Ribeiro oder Louise Forestier emanzipierten sich schnell vom Genre und fanden jede f\u00fcr sich eine experimentelle Nische.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.mikro-wellen.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/5425023010181.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-thumbnail wp-image-2583\" src=\"http:\/\/www.mikro-wellen.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/5425023010181-150x150.jpg\" alt=\"5425023010181\" width=\"150\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/www.mikro-wellen.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/5425023010181-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.mikro-wellen.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/5425023010181.jpg 200w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a><br \/>\nWiederum nahmen englische, deutsche oder portugiesische Muttersprachlerinnen &#8211; Marianne Faithful, Sandy Shaw, Nico, Astrud Gilberto &#8211; pl\u00f6tzlich St\u00fccke in Franz\u00f6sisch auf.<br \/>\nIn den Siebzigern flaute die Welle ab, bevor dann einige Zeitgenossen des Punks und New Waves die Y\u00e9 Y\u00e9- Mode wieder frech zitierten, aber das Rollenmodel des singenden M\u00e4dchens im Minirock endg\u00fcltig in einen anderen, emanzipatorischen bis androgynen Kontext stellten. Mikado, Kas Product, Jacno &amp; Elli Medeiros seien hier aus dem frankophonen Raum genannt; Stereolab in den Neunzigern und heutzutage darf man die, auf verschiedenen Indie-Labels ver\u00f6ffentlichende, US-Amerikanerin April March als die sprichw\u00f6rtliche Reinkarnation der Ikonen des Genres betrachten ( und sich zugleich fragen, wo die Ironie geblieben ist).<\/p>\n<p><strong>Wanda Maria Ribeiro Furtado Tavares De Vasconcelos<\/strong> wurde 1960 in Portugal als Tochter einer Philosophiestudentin und eines Medizin studierenden Vaters geboren. Der Gro\u00dfvater war auch Arzt und hatte als Kommunist seine Schwierigkeiten im Salazar-Regime. Da sich die Mutter vom Vater trennte, eine andere Beziehung einging und eine Scheidung praktisch nicht m\u00f6glich war, ganz abgesehen davon, dass ein freiheitsliebender Mensch im Portugal der Sechziger nicht gl\u00fccklich werden konnte, fl\u00fcchteten das Paar mit der sechsj\u00e4hrigen Wanda nach Br\u00fcssel.<br \/>\nSp\u00e4ter dann waren ihre Eltern, als Linksintellektuelle im Kulturleben der belgischen Hauptstadt engagiert, vom Werdegang ihrer pupertierenden \u00e4lteren Tochter ersteinmal geh\u00f6rig vor den Kopf gesto\u00dfen, als ihr darstellendes und musikalisches Talent von einem Freund der Familie, dem Musiker Jaques Duvall, sozusagen entdeckt wurde und sie den, von Jean-Claude Forest Kult-Comic Barbarella entlehnten, K\u00fcnstlernamen <strong>LIO<\/strong> annahm.<br \/>\nLe Banana Split wurde von s\u00e4mtlichen Major-Plattenfirmen in Belgien abgelehnt, dann aber von einer kleinen Firma produziert und pl\u00f6tzlich zu einem Welthit. Und die ironisch-freche Verballhornung von Synthiepop, Eis am Stiel und New Wave hatte eine direkte und offensichtliche Verbindung zur Y\u00e9 Y\u00e9 &#8211; Bewegung.<br \/>\nUnd <strong>LIO<\/strong> wurde durch den Massenappeal, den sie ausstrahlte, auch logischerweise in einer ironiebesetzten Zeit zum Kult; eine Coverversion des Stinky Toys-Punkklassikers Amoreux Solitaires als Nachfolgesingle best\u00e4rkte diesen Ruf noch zus\u00e4tzlich.<br \/>\nEs folgten Kontakte zu den Cramps, Blondie, Sparks (die eine englischsprachige Platte produzierten) und John Cale (via dem ZE &#8211; Label von Michel Esteban), der einige Songs f\u00fcr das Album Pop Model arrangierte.<br \/>\nDie Zeiten in Br\u00fcssel waren chaotisch und <strong>LIO<\/strong> startete parallel zur Popstar- eine Filmkarriere, die sie u.a. mit Chantal Akerman, Catherine Breillat und Claude Lelouch zusammen- und in eine ganz andere Szenerie f\u00fchrte, was\u00a0 auch den intellektuellen Anspruch, den ihre Eltern an ihre \u00e4ltere Tochter stellten, ersteinmal zufriedenstellen konnte.<br \/>\n<strong>LIO<\/strong> befreite sich durch das Filmschaffen auch vom Image der Lolita und wagte sich musikalisch in andere Bereiche vor: Can Can, eine Hommage an die Pariser Revuen und den Comic-K\u00fcnstler Hugo Pratt und eine Zusammenarbeit mit Etienne Daho, f\u00fcr den sie auf dessen gro\u00dfen Hit Weekend in Rome sang, und der wiederum Des Fleurs Pour Un Cham\u00e9l\u00e9on 1991 produzierte, erschienen: Zwei Alben, die zwar noch dem Mainstream verpflichtet und auf die Charts ausgerichtet eingespielt wurden, aber eine eindeutig experimentellere Linie verfolgten. (und sich dementsprechend bescheiden verkauften). Und, neben der Musik und dem Film versuchte sie sich mit einigem Erfolg auch als Designerin.<br \/>\nWandatta von 1996, eine Zusammenarbeit mit dem Texter Boris Bergman, ist einerseits das pers\u00f6nlichste, konzeptionell und musikalisch das vielleicht auch gewagteste und beste Album von <strong>LIO<\/strong>. Eine, abwechselnd opulent-illustrierte, karg-melancholische Platte, ironisch-gebrochen und in seiner phantasievollen musikalischen und collagenhaft zusammengesetzten Songs nicht weit vom verqueren Geist der Honeymoon Killers entfernt. Wandatta ist ein Album, das definitiv auch in den Kanon der frankophonen Pop\/Au\u00dfenseitermusik aufgenommen geh\u00f6rt.<br \/>\nDanach folgte ein Projekt mit Interpretationen von Gedichten von Jaques Pr\u00e9vert (2000), das zeitlose Chanson\/Singer-Songwriter-Album Dites Au Prince Charmant (2006), das mit Peter Von Poehl entstand, und ein sehr gutes Album mit der belgischen Indie-Rock\u2019n Roll-Band Phantom (2009): Die sp\u00e4te Antwort auf\u00a0 Lux Interior und Debby Harry; souver\u00e4n mit einem geh\u00f6rigen Sixties-Flair und mit der <strong>LIO<\/strong>-eigenen Leichtigkeit\/Doppelb\u00f6digkeit ausgestattet.<br \/>\nAusfl\u00fcge in die Fernsehwelt (Jury bei der belgischen Version von Pop Idol, eine Rolle, die sie ziemlich desillusioniert wieder aufgab), weitere Filmrollen (Mariages von Val\u00e9rie Guignabodet, Lost Signs von Diedier Albert oder La Robe Du Soir von Myriam Aziza z.B.) folgten und 2013 sang sie im Duett mit ihrer j\u00fcngeren Schwester Helena Noguerra (die, nebenbei einen \u00e4hnlich kunterbunten Werdegang aufzuweisen hat: Schauspielerin, S\u00e4ngerin und Autorin u.a.) das punkig-\u00fcberdrehte \u2018We have no choice\u2019<\/p>\n<p>Anywhere and anytime<br \/>\nI got this stuck on my mind<br \/>\nAnyhow, any day<br \/>\nAha<\/p>\n<p>Like a shadow meets the light<br \/>\nLike the evening meets the night<br \/>\nLike tomorrow found today<br \/>\nI will find you on my way<\/p>\n<p>I think of it with no fear<br \/>\nOne of us shall disappear<br \/>\nAny day, anyhow<br \/>\nHow long will it take from now?<\/p>\n<p>We have no choice<br \/>\nWe have no choice<br \/>\nWe have no choice<br \/>\nWe have no choice<\/p>\n<p>ein St\u00fcck auf deren empfehlenswerten Platte Ann\u00e9e Zero.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ex-Futur versus Des Fleurs Pour Un Cam\u00e9lion &nbsp; Das Zusammentreffen der intellektuellen K\u00f6pfe von Aksak Maboul &#8211;\u00a0 Marc Hollander und Vincent Kenis &#8211; die auf Onze Danses Pour Combattre La Migraine und Un Peu De L\u2019\u00e1me Des Bandits der Imagination freien Lauf lie\u00dfen und Steve Reich und Satie mit Folklore und World Music, Prog Rock [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1,160,120],"tags":[756,7,773,766,770,763,762,764,771,752,774,761,758,753,760,8,775,768,772,765,751,755,732,38,759,769,757,754,767],"class_list":["post-2580","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","category-langwellen","category-reviews","tag-african-headcharge","tag-aksak-maboul","tag-annee-zero","tag-boris-bergman","tag-can-can","tag-catherine-breillat","tag-chantal-akerman","tag-claude-lelouch","tag-dites-au-prince-charmant","tag-ex-futur-album","tag-helena-noguerrauerra","tag-jaques-duvall","tag-jean-emanuel-deluxe","tag-les-tueurs-de-la-lune-de-miel","tag-lio","tag-marc-hollander","tag-michael-zinsmaier","tag-phantom-lio","tag-pop-model","tag-stinky-toys","tag-the-honeymoon-killers","tag-this-heat","tag-veronique-vincent","tag-vincent-kenis","tag-wanda-maria-ribeiro-furtado-tavares-de-vasconcelos","tag-wandatta","tag-ye-ye","tag-yvon-vromman","tag-ze-records"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.mikro-wellen.net\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2580","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.mikro-wellen.net\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.mikro-wellen.net\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mikro-wellen.net\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mikro-wellen.net\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2580"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/www.mikro-wellen.net\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2580\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3782,"href":"https:\/\/www.mikro-wellen.net\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2580\/revisions\/3782"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.mikro-wellen.net\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2580"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mikro-wellen.net\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2580"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mikro-wellen.net\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2580"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}